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Joachim Hiller

 

05.09.2008 - 18.01.2009

Museum Villa Haiss
Am Park 1
77736 Zell a.H


Vernissage am 5. September 2008, um 19:00 Uhr

Einführung: Dr. Peter Lodermeyer, Kunsthistoriker und Autor aus Bonn

Zum 25. Jahrestag seiner Tätigkeit als Galerist zeigt Walter Bischoff parallel an zwei Orten die erste Retrospektive des Niersteiner Malers Joachim Hiller.

Während in der Berliner Walter Bischoff Galerie eine Trilogie mit Hillers Werken unter jeweils wechselnden thematischen Gesichtspunkten präsentiert wird, findet in der Villa Haiss in Zell a. H. eine Überblicksausstellung in musealem Rahmen statt. Die Jubiläumsausstellung entspricht einem zentralen Anliegen des Galerieprogramms, das stets die Entdeckung und Förderung eigenwilliger, unverwechselbarer künstlerischer Haltungen abseits modischer Trends beinhaltete. Da Hiller fast vier Jahrzehnte lang in freiwilliger Isolation vom Kunstbetrieb gearbeitet hat und seine Arbeiten erst seit wenigen Jahren öffentlich gezeigt werden, ist sein äußerst vielseitiges Werk noch immer ein Geheimtipp.

Die Malerei von Joachim Hiller, der im Oktober 2008 seinen 75. Geburtstag feiert, ist von der intensiven Beschäftigung mit natürlichen Strukturen und Formgesetzen geprägt. Seit 1969 entstand ein umfangreiches Werk, das Hunderte von Gemälden, Reliefs und Arbeiten auf Papier in unterschiedlichsten Techniken umfasst. Mit großer Experimentierfreude, die sich im unkonventionellen Umgang mit Farben und Bildträgern zeigt, erkundet Hiller die ästhetische Wirkung vielfältigster Materialstrukturen. In geradezu enzyklopädischer Fülle entfaltet er vor dem Betrachter einen ganzen Kosmos von Formen voller gedanklicher und emotionaler Assoziationsmöglichkeiten.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog:
Joachim Hiller - Die Kunst des Eigensinns
36 Seiten, Paperback, € 12,80 inkl. Mwst. mit einem Textbeitrag von Dr. Peter Lodermeyer, herausgegeben von der Galerie Nero, erschienen im arthellweg verlag+agentur (ISBN: 978-3-938966-12-9).




 

Retrospektive